v.l.n.r.: Forstminister Peter Hauk MdL, Hermann Eberhardt (Landesvorsitzender der SDW BW), Landesforstpräsident Martin Strittmatter und Ann-Catrin Sachs (Geschäftsführerin der SDW BW) bei der „Unterricht im Wald“-Auftaktveranstaltung im Haus des Waldes. Quelle: PM_26-02-2026_SDWBW_StartUiW_MLR_1.jpg
Forstminister Peter Hauk MdL: „Der Wald ist das perfekte Klassenzimmer. Mit einem neuen Fortbildungsangebot für Grundschullehrkräfte unterstützt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Baden-Württemberg das Lernen im Wald.“ Landesvorsitzender Hermann Eberhardt: „Wir von der Schutzgemeinschaft wollen Menschen jeden Alters für den Erhalt und die Pflege unserer Wälder begeistern“ Am 26. Februar 2026 fand im Stuttgarter Haus des Waldes die Fortbildung „Unterricht im Wald“ statt. Grundschullehrkräfte erfahren in den Schulungen, wie Unterrichtsinhalte aller Fächer im Wald vermitteln werden können. Die Grundlage bilden drei Ordner voller bildungsplankonformer Materialien und vorbereiteter Unterrichtseinheiten, die Draußenunterricht einfach machen. Die Schulungen werden vom Landesverband Baden-Württemberg der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW BW) durchgeführt. Bei der Auftaktveranstaltung betonte Forstminister Peter Hauk MdL die Bedeutung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die mit „Unterricht im Wald“ ermöglicht wird. In der Startphase werden die Fortbildungen mit rund 12.000 Euro durch das Land gefördert.
„Mit einer Fläche von rund 1,4 Millionen Hektar ist der Wald in Baden-Württemberg nicht nur das größte, sondern auch das schönste und spannendste Klassenzimmer im Land. Mit dem Fortbildungsprogramm ‚Unterricht im Wald‘ hat die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ein passgenaues Fortbildungsprogramm für Grundschullehrkräfte ins Leben gerufen, das wir gerne unterstützen und fördern. Unser gemeinsames Ziel ist es, jungen Menschen draußen in der Natur die vielfältigen Zusammenhänge in den Wäldern näherzubringen und sie für den Schutz und die nachhaltige Nutzung unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu sensibilisieren. Dazu brauchen wir gut ausgebildete und naturbegeisterte Lehrerinnen und Lehrer“, sagte Forstminister Peter Hauk MdL, am Freitag (26. Februar) in Stuttgart, anlässlich der Auftaktveranstaltung zur Fortbildungsreihe „Unterricht im Wald“. Der Wald sei ein einzigartiger und idealer Lernort. Durch den Waldunterricht erleben Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der Natur hautnah und mit allen Sinnen. Einmal mehr zeige die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Baden-Württemberg, dass sie ein starker und verlässlicher Partner des Waldes und der Menschen sei.
„Die SDW BW will Menschen aller Altersgruppen für den Erhalt und die Pflege der Wälder begeistern. Daher engagieren wir uns seit vielen Jahren in der Waldpädagogik – mit unseren drei WaldMobilen und verschiedenen Programmen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene“, ergänzt Hermann Eberhardt, Landesvorsitzender der SDW BW. In einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche immer seltener unmittelbare Naturerfahrungen machen, gewinne das Lernen im Wald zunehmend an Bedeutung. „Nur wenn Schülerinnen und Schüler regelmäßig Zeit in der Natur verbringen, können sie auch eine tiefe Verbindung zu dieser aufbauen und sie aus diesem Verbundenheitsgefühl heraus auch im Erwachsenenalter langfristig schützen und bewahren. Das Projekt ‚Unterricht im Wald‘ ist daher eine wichtige Ergänzung zu unseren waldpädagogischen Veranstaltungen“, schließt Hermann Eberhardt ab.
Von A wie Ameise bis Z wie Zapfen – mit dem Wald-ABC lernen sich Buchstaben in Verbindung mit der Natur ganz einfach. Geometrische Formen lassen sich anhand des symmetrischen Aufbaus von Blättern praxisnah und spielerisch erkennen oder aus Naturmaterialien selbst erschaffen. Diese zwei Beispiele für die Fächer Deutsch und Mathematik zeigen, wie verschiedenste Lerninhalte im Wald vermittelt werden können.
In den drei „Unterricht im Wald“-Ordnern, die Katharina Mosebach und Dr. Marco Ieronimo von der SDW BW an diesem Vormittag vorstellen, sind entsprechende Unterrichtseinheiten für die 1. bis 4. Klasse schon vorbereitet. Die Lehrkräfte aus Stuttgart und Umgebung, die an der „Unterricht im Wald“-Fortbildung teilnehmen, erhalten einen ausführlichen Blick in die Ordner – nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch direkt im Wald. „Neben der Arbeit mit den Materialien behandeln wir alle notwendigen Aspekte des Unterrichts im Wald wie etwa rechtliche Fragestellungen und Unfallverhütung oder pädagogische Themen zur Didaktik und den Unterrichtskonzepten“, erklärt Katharina Mosebach, zertifizierte Waldpädagogin. „Die Lehrkräfte werden so ganzheitlich darauf vorbereitet, Unterricht im Wald selbstständig durchzuführen und den Kindern Naturerfahrungen zu ermöglichen.“ Ihr Kollege Dr. Marco Ieronimo ergänzt: „Beim Unterricht im Wald können sich Grundschulkinder freier entfalten und Gelerntes durch eigenes Erleben und Experimentieren besser verinnerlichen. Das gilt nicht nur für Fächer, die offensichtlich Themenfelder der Natur behandeln, wie etwa Heimat- und Sachunterricht. Wir zeigen mit unseren Materialien und Schulungen, dass sich alle Fächer ohne Probleme draußen unterrichten lassen.“
Die „Unterricht im Wald“-Schulungen werden bis einschließlich 31. März 2026 unter dem Dach der Waldstrategie Baden-Württemberg umgesetzt und damit durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gefördert. Weiterhin können die Schulungen über das Startchancen-Programm und das Förderprogramm „Lernen mit Rückenwind“ des Kultusministeriums gefördert werden.
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