Übergabe der Notrufsäule L109 (beim ehemaligen Forellenhof)

v.l. Abteilungsleiter Heiner Böttcher von der Björn-Steiger-Stiftung und Bürgermeister Roland Tibi

OBERPRECHTAL

Schon seit einiger Zeit besteht von Anwohnern in Oberprechtal der Wunsch nach einer Notrufsäule auf der L 109 in der Nähe des Forellenhofes und der Gusterlebrücke.
Obwohl heute jeder ein Mobiltelefon oder Smartphone mit sich führt, gibt es gerade im ländlichen Schwarzwald noch Bereiche, in denen keinerlei Empfang möglich ist. So auch in diesem Bereich an der Grenze zur Gemarkung Schonach.

Bisher waren in Not geratende Menschen, z.B. durch einen Unfall auf der L 109 gezwungen, in den umliegenden Häusern zu jeder Tag und Nachtzeit um Hilfe zu bitten. Dies war ein unhaltbarer Zustand. Oft zählt jede Sekunde.

Bürgermeister Roland Tibi hatte deshalb Kontakt mit der Björn-Steiger-Stiftung aufgenommen und die Notwendigkeit zur Aufstellung einer Notrufsäule erklärt.

Die Björn-Steiger-Stiftung setzt sich seit über 45 Jahren für die Verbesserung der Notfallhilfe in Deutschland ein.
In Baden-Württemberg gibt es ca. 1200 Notrufsäulen an Bundes- und Landesstraßen. Im Landkreis Emmendingen sind es insgesamt 18 Säulen, erklärte Heiner Böttcher von der Stiftung.

Nachdem die Telekom die Vorrichtung hierfür erledigte und die Säule installiert wurde, konnte Abteilungsleiter Böttcher im Rahmen eines Zusammentreffens an Ort und Stelle Bürgermeister Roland Tibi die Notrufsäule feierlich übergeben.
Der Bürgermeister tätigte einen Testanruf und bestätigte die fehlerfreie Nutzung.