Gemeinde Rathaus Wirtschaft Freizeit & Kultur Tourismus Stadtwerke Textversion
Startseite GemeindeDie StadtteileOrtsgeschichte Prechtal

Gemeinde


Die Stadtteile Zahlen und Fakten Stadtgeschichte Stadtwappen Städtepartnerschaften Heimatmuseum Kindergärten Schulen Josef-Burger-Stiftung Kinder- und Jugendarbeit Gesundheit Senioren Kirchen Parteien Links Videos

Katzenmoos Oberprechtal Prechtal Yach

Übersicht Impressum Kontakt

|Prechtal | Ortschaftsrat | Ortsname | Ortswappen |


Ortsgeschichte Prechtal



Der Ortsteil Prechtal hat eine lange und traditionsreiche Geschichte, deren überlieferter Teil im Jahre 1178 mit der ersten urkundlichen Erwähnung als Besitztum des Klosters St. Margarethen zu Waldkirch beginnt.

Das Kloster hatte fünf Meiertümer, wovon eines das Tal zu Gebreche, das heutige Prechtal darstellt.

Im 12. Jahrhundert fiel das Kloster an die Herren von Schwarzenberg und somit auch das Prechtal.

Nach mehreren Lehensgaben und Verpfändungen im 12. u. 13. Jahrhundert wurde das Prechtal nach langen Streitigkeiten durch ein Schiedsgericht im Jahre 1409 an die Markgrafen von Hachberg und die Grafen zu Fürstenberg zu gleichen Teilen übertagen. Damit war die Herrschaftsform des Badisch-fürstenbergischen Kondominats begründet eine Doppelregierung, die 400 Jahre, bis zum Jahre 1810 der Gründung des Großherzogtums Baden bestand hatte. Die Verwaltung erfolgte im 15. Jahrhundert gemeinsam und später im jährlichen Wechsel.

Prechtal wurde zunächst dem Amt Hornberg zugeteilt. Später dem Amt Triberg und kam 1815 zum Amte Elzach. Nach dessen Auflösung wurde es 1819 dem Bezirksamt Waldkirch zugeschlagen. Von 1936 bis1939 war das Landratsamt Wolfach zuständig und seither ist Prechtal ein Bestandteil des Landkreises Emmendingen.

Bis zum Jahr 1964, fast 800 Jahre bildete Prechtal mit dem Ortsteil Oberprechtal eine Gemeinde.


Auf Antrag des Ortsteils Oberprechtal wurde die Gemeinde durch Gesetz des Landtags von Baden-Württemberg vom 03. November 1963 zum 01.01.1964 in zwei selbständige Gemeinden Prechtal und Oberprechtal geteilt.

Nach 10-jähriger Selbständigkeit beider Gemeinden wurden im Zuge der Gemeindereform Prechtal und Oberprechtal auf den 1. Januar 1975 in die damals neu gebildete Stadt Elzach mit den weiteren Ortsteilen Yach und Katzenmoos eingegliedert. Damit wurde die über 800-jährige traditionsreiche Selbständigkeit von Prechtal abgebrochen.

Der Ort Prechtal hat heute rund 1970 Einwohner und eine Gemarkungsfläche von 2.400 ha. Er liegt eingebettet in einer Tallandschaft mit einer Höhenlage von 400 bis 1050 m, die insbesondere zur Erholung und zum Wandern einlädt.

Politisch wurde in der Eingliederungsvereinbarung die Ortschaftsverfassung verankert. Der Ortschaftsrat hat analog des früheren Gemeinderates 10 von der Bevölkerung direkt gewählte Mitglieder einschließlich des Ortsvorstehers.

Prechtal besitzt zusammen mit Oberprechtal eine eigenständige Grund- und Hauptschule mit derzeit 235 Schülern, sowie einen 4-gruppigen Kath. Kindergarten.

Für schulische, sportliche und kulturelle Zwecke dient die im Jahre 1972 eingeweihte "Steinberghalle". Sie ist der Mittelpunkt des kulturellen Lebens im Ort.